22.06.2021

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte, würde ich in die Anfänge des 20. Jahrhunderts reisen, um am Puls der Zeit bei der Entwicklung der Quantenmechanik dabei zu sein

Für die Mathematik und Physik eine super spannende Zeit. Irgendwie bin ich in erster Linie Mathematiker und erst dann Student.

Schliesslich stecke ich als Doktorand nicht mehr mitten im Studileben, sondern mehr in meinem Büro. Wo ich mich jedoch als richtiger Student fühlen und mit tollen Studierenden in Kontakt treten kann, ist im LGBTQ+ Verein @z.und.h. Als ich vor einem Jahr aus Rom nach Zürich kam und praktisch niemanden kannte, habe ich dort sofort sozialen Anschluss gefunden und die Freundschaften halten trotz der Pandemie bis heute. Alle brauchen einen Safe Space und der Verein bietet diesen. An den Universitäten in Rom und Triest hätte ich dies gut gebrauchen können.
Darum engagiere ich mich mittlerweile in Zürich im Vorstand, um für den Verein und die Community mehr Sichtbarkeit zu schaffen. Es liegt mir am Herzen, dass Studierende auf den Verein aufmerksam gemacht werden. Wer diesen Raum braucht, soll ihn kriegen. Wir heissen sie alle mit offenen Armen willkommen!

Was die Uni für mich bunt macht? Die Leute! Ich bin begeistert, was für eine Vielfalt an Persönlichkeiten mit ihren Geschichten, Interessen und Ideen hier studiert. Ob dies wohl auch im frühen 20. Jahrhundert so war? Auf jeden Fall gab es da bestimmt noch keinen LGBTIQ+ Verein. Darum reise ich mit der Zeitmaschine wieder zurück ins jetzt. Um gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben, braucht es uns!


- Marco, PhD Mathematik UZH

Location

UZH

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