03. Dezember 2017

Ich wusste damals gar nicht genau, ob das überhaupt ein Date war oder nicht, aber offenbar war es dann doch eins. ...

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Ich bin extra aus Deutschland angereist, um mit Simon an den Polyball zu gehen. Mittlerweile sind wir eineinhalb Jahre zusammen - wir kannten uns zwar schon vom Sehen in der Schule, aber damals hatten wir noch gar nichts miteinander zu tun. Da war er halt einfach noch der Typ, der in Chemie hinter mir sass. Glücklicherweise waren wir aber auch im selben Sportverein, weil wir beide Triathlon machten. Dadurch, dass wir zusammen im gleichen Trainingsbereich waren, haben wir angefangen miteinander zu reden. Während den Wintermonaten im Indoor-Cycling haben wir jeweils die ganze Stunde nur noch miteinander gequatscht. Als das Spinning im Frühjahr dann vorbei war, verabredeten wir uns für einen Kinobesuch; mangels besserer Alternative waren wir in der Nachmittagsvorstellung von Zoomania. Ich hatte zuvor gar nie richtig daran gedacht, dass da etwas zwischen uns sein könnte, aber da wurde mir plötzlich klar, dass es ja auch in diese Richtung gehen könnte.

Bei uns gab es immer wieder verrückte Zufälle. Einmal erzählte Simon mir von einem wunderschönen Straßenstand mit alten Büchern, welchen er in München entdeckt hatte. Dort hatte er ein Buch gekauft, welches er schon lange lesen wollte: ‚Lila, Lila’ von Martin Suter - genau das Buch, welches ich gerade selber am Lesen war! Wir haben es dann parallel gelesen und uns immer wieder berichtet, auf welcher Seite wir gerade sind, über die Figuren diskutiert und uns Zitate daraus zugeschickt.

Er ist total aufmerksam und merkt sich Sachen, die mir wichtig sind. Das schätze ich sehr. Letztens hat er mir selber einen Adventskalender gebastelt, darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut!

 

Simon fügt an: „Sie ist sehr offen und bringt mich viel zum Lachen – eine unglaublich gutherzige und fröhliche Person. Das liebe ich an ihr.“