08. April 2018

Arnold Schwarzenegger sagte einmal, dass Bodybuildung 'Bildhauen am eigenen Leib' sei: Anstelle von Steinblöcken forme man einfach das menschliche Fleisch. Dieser Spruch blieb irgendwie haften und eines Tages wollte ich versuchen, mein eigener Bildhauer zu sein ...

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Also begann ich mich nebst dem Studium konkret mit Bodybuilding als Sport zu befassen. Was mich daran beeindruckte, war die eiserne Disziplin der Athleten und damit einhergehend die Relativität der persönlichen Grenzen. Dies gilt einerseits für das Trainieren, andererseits aber auch für die Ernährung. Bezüglich letzteren ist es entscheidend, welcher Philosophie man folgt. Ich hielt mich grundsätzlich nur in der Wettkampfsphase - also 20 Wochen vor Tournierbeginn - an einen strikten Ernährungsplan und selbst dann waren Cheat-Days immer inkludiert. Das Trainieren selbst folgt natürlich auch einem ganz genauen Ablauf.

Im Herbst 2014, nach hartem Training und wochenlanger Diät, bestritt ich schliesslich meinen ersten Wettkampf - die Schweizer Meisterschaften, wo ich den Titel holte und mich damit für die WM in Boston einen Monat später qualifizierte. Dort konnte ich den dritten Platz erzielen. Ab dann war die Bildhauermetapher real und mein Hang für den Sport besiegelt. Ob ich dieses Jahr wieder an Wettkämpfen teilnehme, lasse ich noch offen. Ich denke aber, dass dies der Fall sein wird.