03. Mai 2018

Studierende wenden Unmengen an Energie für das Schreiben von Arbeiten auf. Schlussendlich liest diese fast niemand - trotz guter Qualität und bemerkenswerten Erkenntnissen ...

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Ich wurde gefragt, über was ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe und ich weiss es kaum mehr. Ich kann mich zwar noch gut an all die Arbeit, Mühe und Zeit erinnern, die ich investiert habe, doch nun ist alles vergessen. Was fehlt ist ein Format, in dem wir als Studierende unsere Arbeiten der Öffentlichkeit präsentieren und zeigen können, dass wir gute Forschung betreiben.

Die Frustration über die Kurzlebigkeit von Arbeiten formte sich allmählich zu Motivation: Ich begriff, dass ich selber etwas verändern musste, um zu zeigen, dass gute Forschung nicht erst beim PHD beginnt. Wir Studierenden sind Forschende! Und das soll die Öffentlichkeit sehen.

Zusammen mit dem VSUZH plane ich nun einen schweizweiten Kongress, bei dem Studierende ihre Arbeiten durch Plakate oder Vorträge einem breiten Publikum präsentieren können. Als ich mit der Umsetzung begann, hatte ich keine Ahnung, auf was ich mich da einlasse, doch es gibt nichts, das mehr Spass macht, als Visionen Realität werden zu lassen und die Energie da zu investieren, wo man einen Sinn sieht.