27. September 2018

Für einen eher als introvertiert zu beschreibenden Menschen wie mich, ist es manchmal etwas schwieriger, Eigeninitiative zu demonstrieren. Was an der Uni problemlos ging, war beim Berufseinstieg dann anders. ...

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Plötzlich wurde ich mit einem komplett neuen System von Werten und Normen konfrontiert, das sich allen voran von Fähigkeiten wie Teamgeist und Offenheit nährt. Diese enge, projektbasierte Zusammenarbeit, wie man sie an der Uni höchstens von den wenigen Gruppenarbeiten kennt, hatte ich in dieser Form noch nicht kennengelernt. Als mich mein Coach einmal auf die Seite nahm, legte er mir diese Karten offen auf den Tisch. Er lud mich dazu ein, mich mehr aus eigener Aktivität heraus in das Geschehen des Unternehmens einzubringen. Dies sei von Wichtigkeit, nicht nur für  meine Zeit bei Deloitte, sondern genauso für mein zukünftiges Berufsleben.

 

Seit diesem Gespräch gehe ich immer grösser werdende Schritte in Richtung Offenheit. Der Erfolg kommt wohl daher, dass mir nicht auferzwungen wurde etwas zu sein, was ich nicht bin. Vielmehr fühlte ich mich mit der Zeit so etwas wie ein Puzzle-Teilchen eines bunt gemischten Gesamtbildes und hatte damit auch das Konzept von Diversität begriffen. Ich war zwar in einer für mich anfänglich neuen und fremden Umgebung gelandet, hatte aber schnell eingesehen, dass ich mich hier wohlzufühlen vermochte. Natürlich bin ich noch immer ich selbst, doch nun mit lauterer und offener Stimme.

 

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