10. Dezember 2018

Heute muss alles schnell und billig sein und auf einem Haufen produziert werden. Dafür geben wir unsere Moralität auf, finde ich ...

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Ich liebe Schweine. Sie sind so gescheit und leider total unterschätzt. Die Richtlinien, wie Schweine gehalten werden dürfen, sind verheerend. Ein Beispiel: In meinem Dorf gibt es 3100 Schweine. Die Einwohner kennen vielleicht sechs davon, weil der Rest in einem Bunker gehalten wird und nie an das Tageslicht kommt.

Nachhaltigkeit ein schwieriges Wort. Für mich bedeutet es ein Leben mit Blick auf die Zukunft, sodass man möglichst wenig Schaden anrichtet. Es klingt simpel, aber möglichst wenig Schaden anzurichten, ist schwierig. Denn heute muss alles schnell und billig sein und auf einem Haufen produziert werden. Dafür geben wir unsere Moralität auf, finde ich. Wir sollten uns bewusst Gedanken über unsere Handlungen machen. Wenn es jemandem zum Beispiel absolut egal ist, dass er oder sie Fleisch isst, dann ist es schwierig einen Ansatz zu finden, um darüber zu diskutieren. Ich sehe es nicht so, das Fleisch nicht zur Gesellschaft gehört und man es partout nicht essen darf. Aber es ist etwas, worüber man reden muss, ein wichtiges Thema, eines das aneckt bei vielen Leuten. Du musst dir einfach bewusst sein: DU machst einen Unterschied, auch als einziger Mensch. Du kannst nicht mehr machen für die Welt als deinen eigenen, kleinen Unterschied - ein Leben mit möglichst wenig Schaden.

Nichtsdestotrotz: Es gibt keinen Grund schwarz zu sehen. Menschen sind so cool, wirklich! Man kann schnell das Gespräch suchen, denn Leute sind heute offen für diese Themen. Ich habe das Gefühl, es gibt ein viel grösseres Bewusstsein für heikle Fragen, die Jugend beginnt umzudenken - ich habe Hoffnung für die Zukunft.

 

Tipp der Redaktion: Du interessierst dich für Nachhaltigkeit und möchtest mit anpacken? Check out bit.ly/nachhaltigkeitswoche19