15. November 2018

Einmal hatte es jemand geschafft, einen Farbtropfen ins Auge zu bekommen. Als sich die Arbeitskraft dessen bewusst wurde, griff sie instinktiv mit beiden Händen ins Gesicht! ...

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Dass beide Hände voller Farbe waren, merkte sie erst, als es schon zu spät war: Anstatt einem Tropfen im Auge zu haben sah sie aus wie ein Panda! Solche Erlebnisse sind unbezahlbar.

 Ich war vor drei Jahren schon einmal hier in der Werkstatt am Helfen. Damals kam ich nur, um die nötigen Stunden für zwei Freitickets zu absolvieren, damit ich mit meiner Freundin an den Polyball gehen konnte. Dieses Jahr ist meine Motivation ganz anders: Ich bin hier, weil es mir Spass macht. Und weil ich seit Kind ein begeisterter Bastler bin.

Basteln ist für mich entspannend, da ich nicht so viel denken muss, wie beispielsweise in meinem jetzigen Maschinenbaustudium, aber trotzdem etwas erschaffen kann. In der Bastelwerkstatt lerne ich auch spannende Menschen kennen. Da man beinahe keine Aufgabe allein machen kann, komme ich sehr schnell mit anderen in Kontakt. Neue Menschen kennenlernen und sich mit ihnen austauschen – das ist an der Uni eine Seltenheit. Die Werkstatt bietet mir zudem eine grossartige Möglichkeit, nach einem sehr kopflastigen Unitag abzuschalten – es ist eigentlich, als ob ich zum Sport gehen würde.

Wenn ich dann am Ballabend eine Dekoration entdecke, denke ich stolz: Ach ja, in dieser Ecke habe ich rumgemalt. Allein für dieses Gefühl lohnt sich die Mitarbeit bereits.