16. März 2019

«Warum zum Teufel soll ich das lernen?» - Ich kenne wirklich keinen Studenten, der sich noch nie über die Relevanz des Stoffes empört hat ...

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Es ist kein Geheimnis, dass an der Universität die Lehre der Theorie im Fokus steht. Wir Studenten erwarten jedoch oftmals mehr Praxisbezug - einerseits um die Materie besser zu verstehen, andererseits, um der nahenden Berufswelt gewappnet zu sein - dem realen Leben eben. Auch müsste ich mir vielleicht weniger oft verbittert die Frage stellen, inwiefern mir das anzueignende Wissen in irgendeiner Form von Nutzen sein soll. Das Bild des theoretischen Fachidioten ist ziemlich schnell gemalt. Ich denke daher, dass es ratsam ist, sich nebst dem Studium möglichst früh in der Berufswelt umzusehen, sei es via Festanstellung, Internship oder anderen beruflichen Möglichkeiten.

 

Oftmals reagieren wir jedoch zurückhaltend auf solche Ausschreibungen. Die Annahme, nur Bestnoten würden einem den Zutritt in die glamouröse Welt der bekannten Grossfirmen verschaffen, ist weit verbreitet und hemmt. Studierende schleichen ehrfürchtig an den aufgestellten Ständen der Career Services im Lichthof vorbei, anstelle sich aktiv darunterzumischen - auch ich habe mich schon dabei erwischt. Die Bewerbungsverfahren vieler Unternehmen zeigen jedoch deutlich, dass Softskills mindestens so wichtig sind wie gute Noten. Deshalb sollte ich wohl öfters den Mut fassen und mich spontan auf ein Angebot bewerben – oder am Ende des Studiums als Fachidiot dastehen.

 

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