12. Mai 2019

Meine Gruppe und ich arbeiten an einem Exoskelett, einer Erfindung, die es Querschnittgelähmten möglich machen wird zu laufen. ...

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Ich kann nie ausschliessen, nicht plötzlich selbst mit einer Querschnittlähmung konfrontiert zu sein. In meiner Freizeit treibe ich Extremsport und gehe immer an meine Grenzen. Ich denke, es muss schrecklich sein, plötzlich nicht mehr laufen zu können und ein Leben lang an einen Rollstuhl gefesselt zu sein. Und genau deswegen stehe ich mit voller Begeisterung und Motivation hinter unserem Projekt.

Das Exoskelett ist eine Maschine, angetrieben von Motoren, und imitiert einen gesunden Menschen. Da eine querschnittgelähmte Person nichts mehr in den Beinen fühlt, wird diese Maschine an die Beine gebunden und man erhält quasi einen Motor für jedes Gelenk. Dreht man an den Motoren, werden die Beine bewegt. Der Kniff liegt aber in den richtigen Drehungen. Erst durch die richtige Drehung kann wieder ein natürliches Gehen entwickelt werden. Dafür zeichnen wir die Gehbewegungen eines gesunden Menschen auf und lassen diese auf dem Exoskelett ablaufen. Die Motoren werden von uns so programmiert, dass diese die Bewegungen nachahmen.

Als MaschinenbauerIn hat man viele Möglichkeiten im Leben, aber wenn man etwas tun kann, das Menschen hilft, umso besser. Deshalb habe ich an dem Projekt mitgemacht: Es ist ein kleiner Beitrag, um anderen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen.