26. Februar 2020

Nie so richtig wohl gefühlt habe mich bei all den Veranstaltungen, in denen es darum ging, Unternehmen kennenzulernen ...

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Du schlenderst an einem sogenannten Career-Day durch den Lichthof der Uni Zürich und jedes Unternehmen erzählt dir von seinen grossen Plänen und den sonnigen Aufstiegsmöglichkeiten. Dein Gehirn ist auf Durchzug und alles, was dich wirklich anlacht, sind die gratis Goodies auf dem Tresen.

 

Alle erzählen dir nur, was du hören willst und sie klingen alle irgendwie gleich. Für mich war das damals wahnsinnig schwierig, weil ich keinen Plan hatte, was ich mit meinem VWL-Studium machen will. Ich war etwas verwundert als ich auf dem schwarzen Brett ein Poster des VWL-Stammtisches von Deloitte entdeckte. Was will ein Consulting-Unternehmen mit VWL-Student*innen?

 

Neugier und Planlosigkeit trieben mich hin und ich wurde positiv überrascht. Am Stammtisch wurde zum ersten Mal auf einer gleichrangigen Ebene mit den Studierenden gesprochen. Man konnte Fragen stellen, die einem ehrlich beantwortet wurden. Es ging nicht nur darum, das Unternehmen in das beste Licht zu stellen, sondern einen realistischen Eindruck zu vermitteln. Ich hörte zum ersten Mal, dass Überstunden vorkommen können und man manchmal auch einen Job in Genf oder in Basel bekommt, und dann halt nicht um 19.00 Uhr in Zürich im Fussballtraining sein kann. Solche Dinge erfährt man normalerweise erst, wenn man für eine Stelle bereits zugesagt hat. Diese Ehrlichkeit habe ich sehr geschätzt und mich letztendlich auch überzeugt, da ich so wusste, auf was ich mich einlasse.

 

Hast du auch Lust etwas Neues kennenzulernen? Dann komm im März zum VWL Stammtisch!