06. April 2020

Jobinsterate heute: jung, am besten 20 Jahre Berufserfahrung und einen abgeschlossenen Bachelor. Studium & Nebenjob - die altbekannte Symphonie ...

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Viele Studis halten mit grossen Augen Ausschau nach passenden Nebenjob-Möglichkeiten. Doch es sind meist dieselben Hürden, über die man bei dieser Suche stolpert. Es beginnt schon dort, dass viele attraktive Firmen einen erfolgreich abgeschlossenen Bachelor verlangen – am besten mit noch einigen Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel. Schwupps, da hat sich die Auswahl schon einmal minimiert. Weiter geht es mit einer fehlenden Flexibilität: Während wir anfangs Semester zeitlich einen grösseren Freiraum haben, bleibt uns während der Prüfungsphase kaum Zeit zum Duschen, geschweige denn für einen Job. Es ist eigentlich logisch: Je mehr man neben dem Studium arbeitet, desto schwieriger wird es, genügend Zeit in gute Noten zu investieren. Und schliesslich wissen viele Studis einfach nicht, was sie später mit ihrem Abschluss machen wollen bzw. was für Möglichkeiten offenstehen. Vor allem in meinem Studium, den Wirtschaftswissenschaften, begrenzt sich das Wissen oft nur auf die altbekannten Riesen der jeweiligen Branche, da diese sich bemühen uns Studis abzuholen. Wer sich also zu informieren verpasst und erst nach dem Abschluss erwacht, ist klarerweise im Nachteil. Dennoch sollte man etwas nicht vergessen: Die reine Berufswelt begleitet uns noch für den Rest unseres Lebens. Als Studierender soll man nebst dem Lernen und der Arbeit auch Dinge tun, die später so einfach nicht mehr möglich sind. Bei mir waren es das unbeschwerte Reisen, die Zugehörigkeit bei der Studierendenorganisation AIESEC und die Mitgliedschaft bei meinem Fussballclub, dem SC Zollikon.
Tipp der Redaktion: Bei Lidl gibt es flexible Jobs als Aushilfe, die du deinem Studiums-Rhythmus anpassen kannst. Ausserdem kannst du dich dadurch in ein Pole-Position bringen, um nach deinem Abschluss als Trainee (Sales, Supply Chain, HR oder Purchasing) durchzustarten.