11. April 2020

Als Zürcher, der an der Uni Zürich zu studieren begann, war ich natürlich etwas verhärtet in den alten Kreisen ...

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Andere Unis haben eine ganze Einführungswoche zur Durchmischung, nicht so die UZH. Mit einer kleinen Gruppe bin ich an den Erstsemestrigentag gegangen, wo wir nur ein paar flüchtige Bekanntschaften machten, dann war der Tag auch schon wieder vorbei.

Das erste Semester bestand für mich also nur darin, die Vorlesungen zu besuchen, ab und zu mit meinen Freunden von früher ein Bier zu trinken und wieder nach Hause zu gehen. Dies hat mich über ein halbes Jahr hinweg unglücklich gemacht und ich merkte, dass ich mich aus meinen alten Strukturen herausbrechen muss.

Also habe ich mir ein Herz gefasst und mich viel pro-aktiver dem Uni-Leben zugewandt. Ich bemerkte nämlich, dass ich eigentlich von Weitem schon viele sympathische Leute kennengelernt hatte und begann, mich in einem Verein zu engagieren - und siehe da, einige dieser Leute zählen nun zu meinen besten Freunden, mit zweien ziehe ich bald zusammen.

Die Uni-Zeit ermöglicht so viele wertvolle Freundschaften und ich hätte es mir mein Leben lang nicht verziehen, von der Uni abzugehen, ohne diese geschlossen zu haben.

Darum als Tipp: Nutze deine Uni-Zeit, engagiere dich! Wenn du offen und nett bist, dann wirst du immer Anschluss finden und irgendwann Leuten treffen, die zu dir passen.