25. März 2016

Der Ironman Hawaii ist für Triathleten die Erfüllung eines Lebenstraums. Nach 10 Stunden eisernen Kampfes gegen Wasser, Wind und Sonne wurde ich im Ziel mit "Pascal, you are an Ironman" empfangen ...

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Als ich hier vor drei Jahren Wirtschaft zu studieren begann und mich dann im folgenden Frühjahr entschieden habe für den Ironman Zürich (Triathlon-Langdistanz: 3.8 Km Schwimmen, 180 Km Rad und 42.25 Km Laufen) zu trainieren, wusste ich noch nicht, auf was ich mich da einlasse (Kommentar der Redaktion: "Das hab ich nur schon während dem Assessment gedacht!"). Neben der Uni, die ja schon so anstrengend genug ist, auch noch 15-20 Stunden in der Woche Sport zu treiben, tönt für die meisten wahrscheinlich schrecklich bis unmöglich. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es sehr wohl möglich ist beides unter einen Hut zu bringen. Vor der Makro-Vorlesung um 08:00 Uhr noch eine Schwimmeinheit im City-Hallenbad, mit anschliessenden standardmässigen Anspielungen meiner Kollegen auf die noch sichtbaren Abdrücke meiner Schwimmbrille im Gesicht (Kommentar der Redaktion: "Auf Anfrage war leider kein Foto auffindbar.."). Über den Mittag zwischen den Vorlesungen eine Laufeinheit und am Wochenende dann die langen Trainingseinheiten. Aber der Luxus am Studentenleben ist ja, dass man sich seine Zeit ziemlich frei einteilen kann.

 Dies erlaubte mir nach dem Age-Group-Sieg am Ironman Zürich letzten Juli, wodurch ich mich für die Weltmeisterschaften in Hawaii qualifiziert habe, im Oktober während dem Semester (schön gibt es Podcasts) nach Hawaii zu fliegen. Der Ironman Hawaii ist für Triathleten die Erfüllung eines Lebenstraums. Nach 10 Stunden eisernen Kampfes gegen Wasser, Wind und Sonne wurde ich im Ziel mit "Pascal, you are an Ironman" empfangen. Dies war sicherlich eines der glücklichsten Momente in meinem Leben.

Mittlerweile ist die Doppelbelastung aus Studium und Sport zum Alltag geworden und ich bereite gerade neben der Bachelor-Arbeit meine dritte Ironman-Saison vor. Anfangs April gehts nach Südafrika um mich dann am 10. April wieder für Hawaii zu qualifizieren. Irgendwie macht dieser Mythos Hawaii süchtig.

Obwohl es manchmal psychisch und physisch sehr fordernd ist, bin ich sehr dankbar mein Studium und gleichzeitig diesen unglaublich tollen Sport zu betreiben zu können. Ich denke um erfolgreich zu sein braucht es vor allem zwei Dinge: Wille und Durchhaltevermögen. Mit diesen zwei is anything possible!

Kommentar der Redaktion: "Ich glaub, nächste Woche gehe ich wieder einmal ins Muscle-Pump..."

Congrats to Pascal Boll!