21. Oktober 2017

Viele Gedanken an mein Leben nach dem Studium habe ich während den vergangenen vier Jahren nicht verschwendet. Langsam muss ich mir das Ganze wohl mal näher anschauen ...

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Heute ist Tag 1 des neuen Semesters, wodurch ich mich offiziell in der finalen Runde meines Studiums befinde, bevor ich mich siegreich mit meinem Master aus dem Staub machen kann. Ehrlich gesagt ging die Zeit meines Studenten-Seins viel schneller vorbei als erwartet. Ob ich mich darüber freue? Viele tun das – anfangs auf jeden Fall.

Aber je näher das Ende rückt, desto unsicherer bin ich, was ich von meinem baldigen Abgang halten soll. Natürlich klingt es verlockend, den Feierabend dann auch wirklich Feierabend nennen zu dürfen und die Füsse hochzulegen. Aber die Vorteile eines Lebens als ‚einfacher’ Student ohne Vollzeitstelle bleiben eben doch im Hinterkopf.

 Ohne Konsequenzen mal schnell für ein paar Tage zu verschwinden, wenn mir danach sein sollte, kann ich schon jetzt wegen meines Teilzeitjobs kaum mehr. Ich scheue die Arbeitswelt nicht. Aber das Studentenleben ist eben auch angenehm. Das spontane Bierchen mit Freunden an einem schönen Nachmittag im BQM vermisse ich jetzt schon. Wenn ich mal so darüber nachdenke, werde ich das so sehr vermissen, dass ich gerade angefangen habe, mit dem Gedanken zu spielen, mich für das HS18 für ein Auslandsemester anzumelden und meine Studienzeit noch ein wenig zu verlängern. Und nun entschuldige mich – ich muss zurück ans Lernen.