30. Oktober 2017

Und so kam es, dass wir frühmorgens um 6 Uhr mit einem Inder namens Sushi Sushi essen waren ...

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Ich habe das Nebenfach Japanologie und war für zwei Wochen in Tokio. Ich dachte mir: Jetzt ist der Moment. Ich habe Zeit und Geld und wer weiss schon, wann das nächste Mal alles so stimmt.

An Japan hat mich besonders überrascht, wie gut das Essen ist. Ich habe versprochen, alles zu probieren was mir angeboten wird. Einmal war ich frühmorgens im Tsukiji, dem berühmten Fischmarkt in Tokio. Soviel ich weiss, ist es der grösste Fischmarkt der Welt. Uns wurde gesagt, dass wir schon um 3 Uhr morgens kommen sollten, um einen Platz auf sicher zu haben. Wir mussten also mitten in der Nacht eine Stunde zu Fuss zur Markthalle laufen.

Beim Warten trafen wir einen Inder, der hiess lustiger weise Sushi. Als wir endlich in die Halle durften, ging alles sehr schnell. Fische wurden präsentiert und Gebote abgegeben. Wir wussten gar nicht wohin wir schauen sollten und verstanden hatten wir sowieso nichts. Es ging wirklich hektisch zu und her. Nach der Auktion gingen die Japaner dann traditionellerweise zusammen Sushi essen. Sushi kannte ein gutes Restaurant und so kam es, dass wir frühmorgens um 6 Uhr mit einem Inder namens Sushi Sushi essen waren.

Die Zeit in Japan war eine tolle Erfahrung, hauptsächlich wegen der Leute die ich kennengelernt habe. Ich einfach offen und habe mit den Leuten geredet, so habe ich automatisch lustige Sachen erlebt.